Mit Beiträgen von: Claude Bommertz, Claude D. Conter, Germaine Goetzinger, Nico Helminger, Ludivine Jehin, Pierre Joris, Claude Kremer, Daniela Lieb, Gast Mannes, Pierre Marson, Roger Muller, Nicole Sahl, Sandra Schmit, Jeff Schmitz, Pascal Seil, Jacques Steffen, Myriam Sunnen, Raoul Walisch, Josiane Weber, Antoinette Welter, Frank Wilhelm, Rob Zeimet - Mit Beiträgen über / avec des contributions sur: Tschingis Aitmatow, Stefan und Dorothee Andres, Anne Beffort, Roger Bertemes, Henri Blaise, Ry Boissaux, Andrée Chedid, Edmine Collart, Dicks, André, Katharina & Max Duchscher, Edmond Dune, Elise Dutreux, Raymond Escholier, Peter Faber, Felix Fechenbach, Célestin Fichtel, André Fontainas, Joseph Funck, Anton Gabele, Carl Gebhardt, Maria Gleit, Michel Goedert, Willy Goergen, Pierre Grégoire, Albert Hoefler, Fernand Hoffmann, Norbert Jacques, Ernst Jandl, Rosemarie Kieffer, Nic Klecker, Abraham Seyne Kok, Anise Koltz, Louise Koster, Valery Larbaud, Graziella Lehrmann-Gandolfi, Henry Leir, Michel Lentz, Auguste Liesch, Pierre Linden, Filippo Tommaso Marinetti, Max Martersteig, Aline Mayrisch, Friederike Mayröcker, Raymon Mehlen, Armand Mergen, Pol Michels, Nic Molling, Joseph-Emile Muller, Joseph Noerden, Marcel Noppeney, Franz Pfemfert, Richard Pietraß, Arthur Praillet, Gisèle & Mario Prassinos, Nicolas Ries, Michel Rodange, Joseph Paul Schneider, Karl Schnog, Caroline, Félix & Joseph Servais, André Simoncini, Marin Sorescu, Putty Stein, Robert Thill, Joseph Tockert, Jean et Charlotte Vodaine, Batty Weber, Nikolaus Welter
Denkt man an Péiter Faber oder Moltonaso, wie er sich selbstironisch nannte, so fällt einem vor allem seine Tätigkeit als Chansonnier, sein Wirken als Kabarettist, Komponist, Pianist und Musikkritiker oder sein Einsatz für die luxemburgische Sprache ein. Man erinnert sich auch an seine Freundschaft mit Putty Stein, an sein Engagement in der ASSOSS und bei der F.N.E.L. - Dass Peter Faber auch ein interessanter Erzähler in deutscher Sprache war, scheint in den letzten Jahrzehnten aus dem Blickfeld geraten zu sein. Verblüffend etwa ist seine moderne Sprache. Vergleichbare Töne gibt es in der deutschsprachigen Literatur Luxemburgs nur selten, am ehesten noch bei Pol Michels, Albert Hoefler, Norbert Jacques und Joseph Funck. Fabers Erzählungen sind ein heiter-ernstes Plädoyer für Solidarität und Menschlichkeit. Es fehlt darin nicht an kritischen, ironischen und sarkastischen Tönen. Hier erzählt sachlich-humorvoll jemand, der von deutscher und französischer Kultur geprägt ist. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass Moltonaso dem heutigen Leser Bemerkenswertes zu erzählen weiß. - Dieser Umstand hat uns dazu bewegt, die in Vergessenheit geratenen Erzählungen, die gesammelt 1939 im Verlag von Tony Jungblut1 im L.N.B. (Luxemburger Nachrichtenbüro) erschienen, neu aufzulegen.
| Langue | Allemand |
|---|---|
| Auteurs | Zeimet Rob , Faber Peter |
| Catégorie | Littérature - Récit |
| Sujet | Solidarité |
| Parution | 2014 |
| Support | Livre |
| Editeur | Centre national de littérature - Cnl |
Ausstellungskatalog - In der Ausstellung „aufbewahrt! Literarisches Leben in Selbstzeugnissen, Dokumenten und Objekten“ zeigt das Literaturarchiv in Mersch an 18 Beispielen Lebensdokumente aus ausgewählten Beständen. / Als ›Lebensdokumente‹ gelten einem geläufigen, international anerkannten und im CNL angewandten Regelwerk (RNA = Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen) alle Materialien der beruflichen und privaten Lebensführung eines Autors. Im Konkreten handelt es sich um Ausweise, Verträge, Urkunden, Einkaufszettel, Reiseunterlagen, Tagebücher, sofern sie nicht einen überwiegend literarischen Charakter haben, Notizhefte, Personalpapiere, Lebensläufe, Belege der Schulzeit und des Universitätsstudiums, Privatakten, Privatfotos, Dokumente der Wirtschafts- und Vermögensverhältnisse (z. B. Steuererklärungen, Kontoauszüge der Bank) usw. / Die Lebensdokumente werden in vier Räumen präsentiert. Im Raum „Einsichten“ werden Dokumente des literarischen Lebens vorgestellt, wobei Protokollbücher von literarischen und kulturellen Organisationen, Dokumente von Theaterhäusern sowie Ausweise, Diplome und Ehrungen im Mittelpunkt stehen. Im Raum „Augenblicke“ bilden Fotos und Fotoalben den Ausgangspunkt literaturhistorischer und biografischer Beiträge. Im Raum „Momentaufnahmen“ wird Einblick in Notate und Aufzeichnungen von Autoren gegeben, die in Tagebüchern und Notizheften Episoden aus ihrem Leben festhalten. Und „Handgreifliches“ schließlich stellt die Welt der Objekte vor: Sie umfasst Schreibutensilien, Gemälde und Alltagsgegenstände. / Zu beantworten bleibt die Frage: Was zeigt eine Literaturausstellung? Das Leben oder die Literatur?
| Langues | Allemand Français |
|---|---|
| Auteurs | Goetzinger Germaine , Conter Claude D. , Back Jean , Forgiarini Tullio , Thoma Michèle , Meyer Roland , Neises Diane , Schmit Yorick , De Toffoli Ian , Schmit Sandra , Jehin Ludivine , Marson Pierre , Kremer Claude , Mannes Gast , Sahl Nicole , Weber Josiane , Zeimet Rob , Nisse Tom , Spada Luc , Lucarelli Carla , Gonner Bernd Marcel , Jacoby Nathalie , Sam Mersch , Tonia Raus |
| Catégorie | Littérature |
| Sujet | Vie littéraire |
| Parution | 2017 |
| Support | Livre |
| Editeur | Centre national de littérature - Cnl |
Hg. von / Éd. par Claude D. Conter - Mit Beiträgen von / Avec des contributions de Jean Back, Saskia Bernardy, Daphné Boehles, Claude Bommertz, Michel Clees, Claude D. Conter, Ian De Toffoli, Alexandra Fixmer, Jeanne E. Glesener, Germaine Goetzinger, Pol Greisch, Samuel Hamen, Roland Harsch, Georges Hausemer, Guy Helminger, Nico Helminger, Jhemp Hoscheit, Jean-Paul Jacobs, Ludivine Jehin, Josiane Kartheiser, Kilian Leypold, Daniela Lieb, Pierre Marson, Cornel Meder, Sven Mühlen, Claudine Muno, Tom Nisse, Robert L. Philippart, Jean Portante, Pierre Puth, Tim Reuter, Guy Rewenig, Nicole Sahl, Lambert Schlechter, Sandra Schmit, Yorick Schmit, Jeff Schmitz, Pascal Seil, Margret Steckel, Robert Gollo Steffen, Jacques Steffen, Myriam Sunnen, Melanie Thill, Sébastian Thiltges, Nora Wagener, Josiane Weber, Antoinette Welter, Martin Willems, Rob Zeimet, Henning Ziebritzki, Jeannette Zimmer