Aus westeuropäischer Perspektive wird Georgien oft klischeehaft als ein Land am äußersten Rande Europas oder als Grenzgebiet zwischen dem Alten Kontinent und Asien bezeichnet. Geschichtlich betrachtet, liegt die kleine Kaukasus-Republik im Kreuzpunkt von Kulturen, weil sie Teil der Seidenstraße war und oft von Großmächten erobert wurde. Dieses Buch versammelt Geschichten und Fotos aus einer Region, die neben ungewöhnlichen Menschen auch sehr spezielle Tiere zu bieten hat, etwa Nabral, den Hirtenhund, der Wanderer aus freien Stücken zu den höchsten Kaukasus-Gipfeln begleitet. Nicht fehlen darf – natürlich – eine eingehende Beschäftigung mit dem titelgebenden „fremden Gewürz“, das aus der vielgelobten georgischen Küche nicht wegzudenken ist. Ferner lädt die Autorin und NZZ-Korrespondentin Eva Dietrich u. a. zum Besuch eines Seidenmuseums ein und porträtiert neben sechs Feinschmeckernonnen dubiose Politiker, einen der letzten Tonamphoren-Hersteller in der Weingegend Kachetien sowie ältere Herrschaften auf dem Tifliser Rustaweli-Boulevard, die nicht vom Wandel ihrer Heimat im 21. Jahrhundert profitieren.
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